Zürich, 10. Februar 2010

Medienmitteilung

Greater Zurich Area AG: Innovationspotenzial des Wirtschaftsraums soll im Ausland gezielter vermarktet werden

Eine von der Standortmarketingorganisation Greater Zurich Area AG (GZA AG) in Auftrag gegebene Studie von Ernst & Young zeigt, dass ausländische Investoren in den BRIC-Staaten und in Deutschland ein hohes Interesse an der Nutzung von im Wirtschaftsraum Greater Zurich Area vorhandenen Innovationskompetenzen und Branchennetzwerken haben. Als besonders innovationsstark und daher interessant für ausländische Investoren haben sich unter den befragten Unternehmen die drei Branchen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Chemie/Kunststoff im Hochpräzisionssegment und Medizinaltechnik gezeigt. Künftig soll das internationale Standortmarketing für den Wirtschaftsraum Greater Zurich Area neben den bisherigen Akquisitionsschwerpunkten diese drei Industrien stärker gewichten.

Der Wirtschaftsraum Greater Zurich Area verfügt über beträchtliche Standortvorteile, und die Schweiz belegt in internationalen Ländervergleichen bei den meisten Standortfaktoren einen Spitzenplatz. Die Unterschiede zwischen den attraktivsten Wirtschaftsstandorten werden weltweit jedoch kleiner, und immer mehr Regionen buhlen in immer mehr Märkten rund um den Globus um die attraktivsten potenziellen Investoren.

Die reine Vermarktung allgemeiner Standortfaktoren greift in diesem Umfeld zu kurz. Neben Infrastruktur, Kosten oder Lebensqualität ist für potentielle Investoren von grosser Bedeutung, ob in der Region für ihre Branche wichtige Firmen, Institute, Netzwerke, Fachkräfte, Ressourcen und Fähigkeiten bereits vorhanden sind. Um sich ein genaueres Bild darüber zu machen, welche Innovationskompetenzen in welchen Technologiebranchen im Wirtschaftsraum Greater Zurich Area vorhanden sind und welche dieser Fähigkeiten bei ausländischen Investoren besonders gefragt sind, erfasste Ernst & Young im Auftrag der Greater Zurich Area AG die Innovationspotentiale von in der Greater Zurich Area ansässigen Unternehmen.

Hohe Innovationskraft in drei für den Wirtschaftsraum typischen Industrien
Die Studie kommt zum Schluss, dass unter den befragten Unternehmen in der Greater Zurich Area insbesondere die drei Branchen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Chemie/Kunststoff und Medizinaltechnik über eine hohe Innovationskraft verfügen. Als besonders hoch beurteilt die Studie das Dienstleistungsniveau und die Entwicklungskompetenz in wissensintensiven Bereichen im Engineering und in der Informations- und Kommunikationstechnologie. Sehr ausgeprägt ist zudem das technologische Anwendungs-Know-how für Hochpräzisionsprodukte, beispielsweise in der Medizinaltechnik oder in der Materialtechnologie.

Gefragte Netwerke
Eine besonders grosse Bedeutung für Aufbau und Erhalt spezifischer Kernkompetenzen kommt den Netzwerken zu. Viele der befragten Unternehmen sind Teil eines eigentlichen Innovations-Ökosystems aus Zulieferern, Kunden sowie lokalen und internationalen Forschungsinstitutionen. Diese Verflechtung führt einerseits zu einem hohen Wissensstand, der eine grosse Bandbreite von Technologien mit einschliesst. Andererseits sorgt die Verflechtung für eine hohe Flexibilität, wenn es darum geht, spezifischen Kundenwünschen nachzukommen.

Grosses Interesse an hiesigen Innovationskompetenzen

Die Bedürfnisse der im Rahmen der Studie befragten potenziellen Investoren aus den BRIC-Staaten und Deutschland sind in weiten Teilen deckungsgleich mit dem Angebot in der Greater Zurich Area: Die interviewten Firmen zeigten sich sowohl daran interessiert, an einem neuen Standort zusätzliches technologisches Know-how zu erwerben als auch die bereits vorhandenen Kompetenzen zu nutzen, um ihre Produktionskapazitäten und/oder ihre Kundenbasis auszuweiten. Das Vorhandensein von lokalen Netzwerken, wie sie in den acht Kantonen der Greater Zurich Area in verschiedenen Schlüsselindustrien ausgeprägt vorhanden sind, wird als äusserst wichtiges Entscheidungskriterium für Investitionen oder das Eingehen strategischer Partnerschaften genannt. Besonders interessiert zeigten sich die befragten Unternehmen dabei an Kooperationsformen wie Joint Ventures.

Gesamtheitliche Vermarktung der Industrie-Netzwerke
Die vorhandenen Innovationskompetenzen und die entsprechenden Branchennetzwerke in technologisch führenden Branchen reichen über einzelne Kantonsgrenzen hinaus und erstrecken sich auf den gesamten Wirtschaftsraum, zum Teil auch bis ins grenznahe Ausland. Die enge Verzahnung von Wirtschaft, Hochschulen und Forschungsinstituten ist eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung dieser technologieorientierten Netzwerke. Um zukunftstaugliche Technologien auch längerfristig zu ermöglichen und damit zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum beizutragen, ist es jedoch auch unerlässlich, diese Netzwerke mit ihren Innovationskompetenzen gesamtheitlich nach aussen zu vermarkten.
Die Greater Zurich Area AG will in ihren Marketingaktivitäten im Ausland neben den bisherigen Akquisitionsschwerpunkten die drei in der Studie als besonders innovationsstark charakterisierten Branchen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), Chemie/Kunststoff im Hochpräzisionssegment und Medizinaltechnik künftig stärker gewichten. Dazu will sie die Zusammenarbeit mit in diesen Bereichen tätigen Unternehmen und Institutionen intensivieren.

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Über die Greater Zurich Area AG
Die Non-Profit-Organisation Greater Zurich Area AG ist die Standortmarketingorganisation des Wirtschaftsraums Greater Zurich Area. Sie akquiriert Unternehmen im Ausland und unterstützt diese bei Unternehmensgründungen und Investitionsvorhaben. Die Trägerschaft liegt bei der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing. Seit ihrer Gründung hat sich der Kreis ihrer Mitglieder auf die Kantone Aargau, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Zug und Zürich, die Städte Zürich und Winterthur, sowie rund ein Dutzend privatwirtschaftlicher Unternehmen erweitert. www.greaterzuricharea.ch

Kontakt für Medienanfragen
Claudia Magri, Head of Communications, Greater Zurich Area AG, Zürich
Tel: +41 44 254 59 07, Claudia Magri per eMail kontaktieren

 

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