Führender Forschungs- und Wissensplatz

Die Schweiz ist seit dem 19. Jahrhundert ein ausgewiesenes Zentrum für Erfinder, Tüftler, Ingenieure, Industrielle und Unternehmer. Auch heute noch gehört sie gemessen an der Anzahl patentierter Erfindungen pro Kopf zur Weltspitze. Sie zählt zu den Ländern mit den höchsten Staatsausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie dem besten Schutz für geistiges Eigentum. Das hohe Niveau an Schweizer Forschungsinstituten und Universitäten ist Anreiz für viele ausländische Wissenschafter und internationale Forscherpersönlichkeiten, in der Greater Zurich Area zu arbeiten.

Weltweit unter den Top 3

Gemäss der neusten Ausgabe des IMD World Competitiveness Yearbook und dem World Economic Forum World Competitiveness Report schneidet die Schweiz im internationalen Forschungs- und Innovationsvergleich hervorragend ab:

Qualität der Forschungs- und Entwicklungsinstitute (Platz 1, WEF 2009)
Gesetzgebung für die wissenschaftliche Forschung (Platz 3, IMD 2009)
Grundlagenforschung (Platz 1, IMD 2009)
Forschungsausgaben von Unternehmen (Platz 1, WEF 2009)
Nobelpreise pro Einwohner (Platz 1, IMD 2009)
Wissenstransfer (Platz 1, IMD 2009)
Schutz des Geistigen Eigentums (Platz 4, WEF 2009)

Internationales Renommee in Forschung
und Entwicklung

Die Zentren von Wissenschaft und Forschung der Greater Zurich Area sind die ETH Zürich und die Universität Zürich. Daneben gibt es eine ganze Reihe weiterer bekannter Institute, die die Schweiz zu einem international anerkannten Wissens- und Forschungsplatz machen.

Innovation, Forschung und Entwicklung auf höchstem Niveau bedingen den internationalen Austausch von Spitzenleuten. An der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, an der schon Albert Einstein studiert und gelehrt hat, gehören ausländische Forscher und Dozenten zum Alltag; über die Hälfte aller Professorinnen und Professoren kommen aus dem Ausland.

Forschungsinstitute in der Greater Zurich Area

Weltweit die meisten Nobelpreisträger pro Kopf

Nicht weniger als 27 Nobelpreisträger stehen, wie der wohl berühmteste Schweizer Nobelpreisträger Albert Einstein, mit dem Denk- und Forschungsplatz Greater Zurich Area in direkter Verbindung. Zu den Schweizer Nobelpreisträgern der letzten 20 Jahren gehören u. a. der Physiker Heinrich Rohrer (1986), Georg Bednoz und Alexander Müller (1987), die Chemiker Richard Ernst (1991) und Kurt Wüthrich (2002) sowie der Mediziner Rolf Zinkernagel (1996).

Breit abgestützter Technologietransfer

Um akademische Innovation unternehmerisch erfolgreich im Markt zu verankern, beheimatet die Greater Zurich Area verschiedene Technologietransferstellen. Ihre Aufgabe ist Wissensaustausch, Science to Market, und Netzwerkbildung zwischen Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen, Spin-offs, Start-ups sowie Investoren und privaten Unternehmen.

BBT – Bundesamt für Berufsbildung und Technologie
KTI – Die Förderagentur für Innovation
ETH transfer – Technologietransferstelle der ETH Zürich
Unitectra – Technologietransferstelle der Universitäten Bern und Zürich
TECHNOPARK-Allianz (Aargau, Luzern, Winterthur und Zürich)
TEK – Technologietransferstelle ETH - KMU
Technologietransfer Paul Scherrer Institut
TZL – Technologiezentrum Linth
TZS – Technologiezentrum Steinen
TECTEM – Technologietransferstelle der Universität St. Gallen
TFZ – Technologieforum Zug
ITZ – Innovationstransfer Zentralschweiz
MCCS - Micro Center Central Switzerland

Höchste Sicherheit für geistiges Eigentum

Der Schutz des geistigen Eigentums geniesst in der Schweiz höchste Priorität; ein umfassendes System von Patent-, Marken-, Designschutz- und Urheberrechten des Eidgenössischen Instituts für geistiges Eigentum (IGE) gewährt höchsten Schutz für die Resultate von Innovation und Kreativität.

Die Schweiz hat zudem die Konvention der WIPO (World Intellectual Property Organization) unterzeichnet und schützt damit geistiges Eigentum weltweit. Zentrale Informationen über die eingetragenen Schweizer Schutztitel sind der Öffentlichkeit über das IGE-eigene elektronische Schutzrechtsregister zugänglich. Vor der Anmeldung von schweizerischen Marken bietet überdies das Marken- und Handelsregister Hand zu Nachforschungen, ob der geplanten Registrierung identische oder zum Verwechseln ähnliche Marken im Weg stehen.

IGE – Eidgenössisches Institut für geistiges Eigentum

 
   
     
   
     
   
     
     
   

Länderranglisten

     
    Attractiveness for Researchers and Scientists (IMD 2010)
       
    Availability of Specialized Research & Training (WEF 2010)
       
    Basic Research
(IMD 2010)
       
    Innovative Capacity
(IMD 2010)
       
    Intellectual Property Rights
(IMD 2010)
       
    Knowledge Transfer
(IMD 2010)
       
    Nobel Prizes per Capita
(IMD 2010)
       
    Scientific Research
(IMD 2010)